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Auftanken in Havelhöhe

Jetzt können Mitarbeiter und Besucher im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe in Spandau an zwei Ladestationen mit vier E-Mobility-Ladepunkten ihre Fahrzeuge mit Ökostrom aufladen. Die vom Land Berlin geförderten Ladestationen neben der Haupteinfahrt der Klinik am Kladower Damm wurden in einer Kooperation des Krankenhauses mit den Berliner Stadtwerken sowie dem Ladesäulenbetreiber ChargePoint eingerichtet.

„Mit unserem Pilotprojekt erhöhen wir die Anzahl öffentlich benutzbarer Ladesäulen in Berlin-Spandau. Frei zugängliche Plätze wie bei uns gibt es im Ortsteil Kladow bisher noch nicht", sagt Andreas Küntzel, technischer Leiter im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe. Das Laden ist einfach möglich. Jeder E-Autofahrer kann mit der ChargePoint-App die Ladesäulen finden und den Ladevorgang sowohl starten als auch beenden. Die Kilowattstunden können in der App, mit Kreditkarte oder via PayPal beglichen werden. „Klimaschutz und Gesundheitsförderung gehören für uns zusammen", beschreibt Andreas Küntzel die Beweggründe für das ökologische Engagement der Klinik.

„Wir möchten die Elektromobilität in Deutschland vorantreiben und es den Fahrern so einfach wie möglich ma-chen, ihr Auto jederzeit und überall aufzuladen. Wir freuen uns daher, gemeinsam mit den Berliner Stadtwerken den Mitarbeitern und Besuchern des Krankenhauses Havelhöhe das Stromtanken „nebenbei" zur Arbeit oder einem Besuch in der Klinik anbieten zu können", so Norbert Juchem von der ChargePoint GmbH.

„Wir sind in der Stadt viel mit dem öffentlichen Nahverkehr und mit dem Rad unterwegs. Brauchen wir mal einen Pkw, dann fährt der natürlich elektrisch. Diese neuen Ladestationen sind für uns ein Einstieg in diese Technik und die logische Folge aus unserem Geschäftsmodell, lokalen Ökostrom für die Berlinerinnen und Berliner verfügbar zu machen", ergänzt Dr. Kerstin Busch, Geschäftsführerin der Berliner Stadtwerke.

 

„Jeder hat seinen eigenen Kilimandscharo…“

Das Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe lädt am Donnerstag, dem 6. Juni 201919 um 18 Uhr zu einem Bildervortrag und anschließendem Gespräch mit Tom Belz ein. Mit nur einem Bein und zwei Krücken bestieg er 2018 erfolgreich den höchsten Berg Afrikas, den Kilimandscharo.

Tom Belz ist 32 Jahre alt. Mit 8 Jahren erhielt er die Diagnose Knochenkrebs. Nachdem die Chemo­therapie nicht anschlug, wurde ihm ein Bein amputiert. „Mein Leben ist aber nicht ansatzweise so, wie man es vielleicht von einem jungen Mann, welcher nur ein Bein hat, denkt. Es ist genau das Gegenteil! Ich bin Tom Belz aka TOMNATIVE und meine Behinderung ist keine Entschuldigung!“, sagt Tom Belz heute selbstbewusst.

Mit 10 Jahren entschied er sich dazu, keine Prothese zu tragen und einbeinig weiterhin Fußball und Schlagzeug zu spielen. Seit 7 Jahren arbeitet er als Gruppenleiter in einer Tagesförderstätte für geistig und stark mehrfach behinderte Menschen.

Tom Belz möchte mit seiner Geschichte motivieren, nicht aufzugeben und eigene Grenzen immer wieder aufs Neue zu erkunden. „Es war kein einfacher Weg, aber definitiv eine Erfahrung, welche ich nicht missen möchte.“

Der leitende Oberarzt der Schmerzmedizin in Havelhöhe, Dr. med. Sven Sommer, eröffnet die Veranstaltung mit einem Kurzvortrag über das multimodale Behandlungskonzept der Abteilung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung bitte telefonisch unter der Nummer 030/36501-197. Der genaue Veranstaltungsort wird bei Anmeldung bekanntgegeben.

WHO-Konferenz in Havelhöhe

Mitte Dezember 2018 haben sich im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe Vertreter der World Health Organization (WHO) zum Anerkennungsverfahren der Anthroposophischen Medizin als ein Integratives Medizinsystem der WHO getroffen. Im Rahmen der dreitägigen Konferenz wurde ein Benchmarking der verschiedenen Therapieverfahren der Anthroposophischen Medizin und deren Ausbildungen vorgenommen. Ziel war es, einen Abgleich der Ausbildungsstandards
zu anderen anerkannten holistischen Medizinsystemen (zum Beispiel TCM) der WHO vorzunehmen.
„Die WHO-Vertreter*innen zeigten sich von der Fundierung, den Ausbildungsanforderungen und vor allem von der praktischen Umsetzung der Anthroposophischen Medizin in das GKV-System in Deutschland beeindruckt. Die Besichtigung unseres Krankenhauses trug dazu bei, den integrativen Charakter der Anthroposophischen Medizin als ‚Best Practice‘ von konventioneller und komplementärer Medizin zu demonstrieren und hat großen Respekt bei den Teilnehmer*innen gefunden“, berichtete Prof. Dr. Harald Matthes, Ärztlicher Leiter und Geschäftsführer am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe. 2019 soll nun daran gearbeitet werden, die verschiedenen anthroposophischen Ausbildungscurricula mit den WHO-Anforderungen weiter abzugleichen, „… um dann hoffentlich im Jahr 2020 die WHO-Anerkennung der Anthroposophischen Medizin als Integratives Medizinsystem zu erlangen“, so Matthes abschließend.  

Gesundheitssenatorin lobt Havelhöhe

Dilek Kolat, Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung besuchte am 2. Mai im Rahmen ihrer Krankenhaustour das Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe. Bei einem Rundgang zeigten ihr der Ärztliche Leiter, Prof. Dr. Harald Matthes, und Susann Güsmar, Pflegedienstleitung, die gastroenterologische Station und die hochmoderne, interventionell orientierte Endoskopie mit 24-Stunden-Bereitschaft. Anschließend führte sie Peter Bläsi, Kunsttherapeut und Mitglied der Krankenhausleitung, in das plastische Gestalten ein.

In einem anschließenden Gespräch mit der Krankenhausleitung, dem Patientenfürsprecher und Pflegenden aus verschiedenen Verantwortungsbereichen ging es vor allem um das Führungskonzept und den Stellenwert der Pflege im Gemeinschaftskrankenhaus. „Durch die kollegiale Führung und die interprofessionelle Zusammenarbeit“, sagt Geschäftsführerin

Christa Foppe, „gibt es in Havelhöhe einen anderen Umgang mit der Pflege.“ In Havelhöhe arbeiten Pflegende, Ärzte und Therapeuten gleichberechtigt zusammen und auch in den Führungsgremien des Krankenhauses sind Pflegende vertreten. „Dieser Ansatz und besondere Karriereprogramme, wie das der Pflegeexperten, macht Havelhöhe als Arbeitgeber attraktiv.“, ist Christa Foppe überzeugt. So konnten in den vergangenen Jahren bereits durch gezielte Programme und Kommunikationsmaßnahmen neue Mitarbeitende in der Pflege gewonnen werden, trotz der angespannten Lage und der großen Konkurrenz auf dem Pflegearbeitsmarkt.

„Es ist attraktiv für junge Menschen, was Sie hier anbieten und ein großartiges Beispiel, wie man Pflegende in Managementaufgaben einbindet“, fasste Dilek Kolat den Eindruck ihres Besuchs lobend zusammen.

Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert Lungenkrebszentrum im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe

„Sie machen Patientenversorgung auf höchstem Niveau. Sie leben Ihr Zentrum, das ist bei allen Mitarbeitern spürbar und die Patienten profitieren von Ihrem integrativen Konzept.“, so das Fazit der Auditoren vom unabhängigen Zertifizierungsinstitut der Deutschen Krebsgesellschaft OnkoZert. „Der Gesamteindruck aus dem Audit ist äußerst positiv.“

Zum wiederholten Male hat das Onkologische Zentrum im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe unter Leitung von Dr. Friedemann Schad ein Audit von OnkoZert erfolgreich durchlaufen. Das Onkologische Zentrum in Havelhöhe umfasst ein seit 2012 zertifiziertes Brustkrebszentrum, ein seit 2013 zertifiziertes Darmkrebszentrum und nun auch ein zertifiziertes Lungenkrebszentrum.

„Die Versorgungsqualität für Lungenkrebspatienten im Sinne des Nationalen Krebsplans zu verbessern ist eine bundesweite Aufgabe. Die ergänzenden Therapieangebote der integrativen Medizin in der Thoraxonkologie stellen dabei einen Aspekt der Versorgung dar, mit dem wir diese Aufgabe auf besondere Weise vorantreiben wollen“ sagt Dr. med. Christian Grah, Leiter des Lungenkrebszentrums im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe.

Die Versorgung von Lungenpatienten hat in Havelhöhe eine lange Tradition. Seit über 50 Jahren ist der Name Havelhöhe mit der Lungenheilkunde verbunden. Zuerst als Tuberkuloseklinik, dann als alleinige Lungenklinik und seit 1995 als Abteilung für Pneumologie innerhalb des Anthroposophischen Krankenhauses Havelhöhe. Seitdem wird hier, wie auch in allen anderen Abteilungen des Gemeinschaftskrankenhauses, ein anthroposophisch-integrativer Therapieansatz verfolgt und wissenschaftlich begleitet. Das Onkologische Zentrum Havelhöhe vereint schulmedizinische und leitlinienorientierte Diagnostik und Therapie mit den integrativen Ansätzen der Anthroposophischen Medizin. Dies heben auch die Auditoren hervor: „Eine sehr gute interdisziplinäre Zusammenarbeit ist nachweisbar und erlebbar.“ Lobend äußern sie sich über die Patientenorientierung im palliativmedizinisch-integrativen Bereich und über die Nachsorge. „Das Projekt der Nachsorgesprechstunde ist als beispielhaft anzusehen.“

Chirurgie im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe unter neuer Leitung

Am 01.September 2017 hat Dr. med. Patricia Dé-Malter die Leitung der Abteilung für Chirurgie/Viszeralchirurgie und Darmkrebszentrum im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe übernommen. Sie folgt PD Dr. med. Hans-Peter Lemmens, der nach mehr als 20-jähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Dr. Dé-Malter bietet das gesamte Spektrum der Allgemein- und Viszeralchirurgie einschließlich der kolorektalen Chirurgie, der Magen-, Pankreas-, Leber- und Ösophagus-Chirurgie an. Den Großteil der Operationen führt sie minimalinvasiv durch.

Dr. Dé-Malter hat ihre chirurgische Weiterbildung im Universitätsklinikum Charlottenburg der FU/Charité Campus Virchow-Klinikum bei Prof. Dr. med. Emil Sebastian Bücherl und Prof. Dr. med. Peter Neuhaus absolviert. Sie ist Fachärztin für Chirurgie, Viszeral- und Gefäßchirurgie. Bereits seit 2000 arbeitet sie als Oberärztin in der Chirurgie im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe und ist seit 2013 stellvertretende ärztliche Leiterin der Abteilung.

Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe erhält zum vierten Mal KTQ-Zertifikat

„Jahrelange Arbeit an unserem Qualitätsmanagement hat nicht nur unsere Organisation vorangebracht, sondern in erster Linie die Versorgung unserer Patienten nachhaltig verbessert. Dies zeigen auch die durchweg positiven Ergebnisse unserer Patientenbefragungen - und: Eine gute Patientenversorgung ist das, was wir erreichen wollen“, so Christa Foppe, Geschäftsführerin und Mitglied des Leitungskreises im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe.

Der Nachweis eines internen Qualitätsmanagements ist für Krankenhäuser gesetzliche Pflicht. Die KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen GmbH) hat das interne Qualitätsmanagement des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe jetzt erneut in sechs Bereichen bewertet: Patientenorientierung, Mitarbeiterorientierung, Sicherheit-Risikomanagement, Informations- und Kommunikationswesen, Unternehmensführung und Qualitätsmanagement. „Anthroposophische Medizin und Pflege wird hier gelebt. Man sieht, dass Sie sich mehr Zeit nehmen für den Patienten. Der Patient ist von der Geburt bis zum Tod gut bei Ihnen aufgehoben.“ Mit diesen Worten hatte bereits der pflegerische Visitor die Abschlussbesprechung der viertägigen Visitation eingeleitet und die Empfehlung zur erneuten Verleihung des KTQ-Zertifikats für Havelhöhe an die KTQ-Gesellschaft ausgesprochen, die nun bereits zum vierten Mal bestätigt wurde.

Station für supportive Krebsmedizin eröffnet

Das Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe bietet onkologischen Patienten seit kurzem eine Station für supportive Krebsmedizin mit 18 Betten. Sie ist Teil des von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Onkologischen Zentrums und in der Abteilung für Interdisziplinäre Onkologie & Palliativmedizin angesiedelt. Aufgenommen werden Patienten, die, unabhängig vom Stadium der Erkrankung, im Verlauf ausgeprägte Symptome entwickelt haben und denen es zunehmend schlechter geht. Das Spektrum der Behandlungen reicht von der Linderung körperlicher Beschwerden, wie Übelkeit und Erbrechen, ausgeprägter Erschöpfung und Müdigkeit (cancer-related Fatigue) über Schmerzen bis hin zu Depressionen und Ängsten oder Schwierigkeiten im sozialen Umfeld. Die Station schließt eine Lücke zwischen Diagnostik, Akutstation, ambulanten onkologischen Zentren und Praxen, Rehaeinrichtungen oder gegebenenfalls terminaler palliativer Betreuung.

Internationale Studien, die in den letzten Jahren durchgeführt wurden, zeigen ein klares Bild: Werden onkologische Akuttherapien bereits in einem frühen Stadium der Erkrankung von supportiven Maßnahmen begleitet, verbessert sich die Lebensqualität der Patienten deutlich und ihre Lebenszeit verlängert sich (z.B. Temel 2010 (JCO), Bakitas 2015 (JCO), Zimmermann 2014 (Lancet)).

Kontakt Station für Supportive Krebsmedizin:
Dr. med Philipp von Trott zu Solz
Oberarzt
Telefon: 030 – 36501 – 360
E-mail´: onkologie@havelhoehe.de

Gute Bewertung für Gastroenterologie-Praxis am MVZ Havelhöhe

Die Gastroenterologie-Praxis am MVZ-Havelhöhe wird von Berliner Ärzten am häufigsten für eine Darmspiegelung zur Darmkrebsvorsorge empfohlen! Dies ist das Ergebnis einer Ärzteumfrage, die in der aktuellen Ausgabe „Krebs heilen“ des Magazins "Tagesspiegel GESUND" veröffentlicht ist.  
Der Tagesspiegel führt regelmäßig Umfragen unter ambulant tätigen Berliner Ärzten zu empfehlenswerten Krankenhäusern und Spezialpraxen durch. Bei der letzten Umfrage, an der knapp 3000 niedergelassene Ärzte teilgenommen haben, wurden Allgemeinmediziner und Internisten auch um ihre Empfehlungen für Vorsorgekoloskopien gebeten. Die Gastroenterologie-Praxis am MVZ-Havelhöhe erreichte mit 10,8 Prozent die größte Anzahl an Empfehlungen. Die Praxis ist Kooperationspartner des Darmkrebszentrums Havelhöhe.

Erfolgreiche Flüchtlingshilfe

Was zunächst als freiwillige Initiative begonnen hatte, ist jetzt ein reguläres medizinisch-pflegerisches Angebot : Im Frühjahr dieses Jahres hat das Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe vom Berliner Senat den Auftrag bekommen, die medizinische Versorgung von Asylsuchenden zu übernehmen. In der nahegelegenen Erstaufnahmeeinrichtung im Waldschluchtpfad wurde ein sogenannter MedPunkt eingerichtet. Dreimal in der Woche werden dort medizinische Sprechstunden für Flüchtlinge angeboten, die sehr gut angenommen werden. Inzwischen hat sich ein festes Behandlungsteam gefunden, das die regelmäßige Versorgung der Menschen gewährleistet.

Onkologisches Zentrum Havelhöhe erneut zertifiziert

Als einziges onkologisches Zentrum mit integrativem Ansatz in Deutschland hat die Deutsche Krebsgesellschaft das Onkologische Zentrum des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe im Juni erneut erfolgreich auditiert.

Innerhalb des Onkologischen Zentrums erfüllen die Organzentren für Darmkrebs, Brustkrebs und Lungenkrebs allesamt die strengen Qualitätskriterien der Deutschen Krebsgesellschaft. Nach der Erstzertifizierung des Brustkrebszentrums im Jahr 2012 und der kontinuierlichen Entwicklung in den folgenden Jahren wurde die hohe fachliche Expertise der onkologischen Versorgung in Havelhöhe damit erneut bestätigt. Zum Ende des Jahres soll sie in einem gynäkologischen Krebszentrum weiter ausgebaut werden.

Kontakt Onkologisches Zentrum:
Dr. med Friedemann Schad
Leiter des Onkologischen Zentrums
Telefon Sekretariat: 030 – 36501 - 360
E-mail:onkologie@havelhoehe.de